Man nehme:

- Bücher. Viele Bücher!
– Zwei Packungen Cookies (tatsächlich die besten dies gibt!)
– Vier Packungen Duplo
– Eine Packung Milka Tender (sponsored by Tina)
- Musik von Trentemøller und Marek Hemmann

 

…und erhalte daraus:

I’m done with it. Fuck yeah!

 


Montag, 18. Juli 2011  

Es ist jedes Semester das Gleiche.

Man hat eigentlich frei, in der vorlesungsfreien Zeit stehen aber noch einige Hausarbeiten an. Ich mag das nicht. Ich mag es nicht nur nicht, ich hasse es. Ich hasse es sogar abgrundtief.

Es gibt Kommilitonen die  behaupten, dass das einzig Wahre eine Hausarbeit sei. Denn nur so könne man sich wirklich verausgaben, alles bringen und wirklich zeigen, was man weiß und kann.
Das ist Crap. Großer Crap. Das ist genauso möglich bei Klausuren. Ein paar Tage davor alles auf einen Punkt hin lernen, an einem Tag abrufen, die Klausur hinter sich haben und dann ist alles gut. Und man kann feiern. Und trinken. Alkohol. Oder etwas anderes.

Vermutlich bin ich kein guter Student. Kein solcher, der seine Nachmittage in Bibliotheken verbringt, keiner der etliche Bücher liest und sich dann darüber aufregt, dass die Seitenzahl der Hausarbeit auf 20 begrenzt ist – denn eigentlich könnte man ja immer 50 Seiten und mehr schreiben. Zumindest nach Meinung einiger Dozenten. Eigentlich bin ich einer derjenigen, der nebenher eine halbwegs sinnvoll erscheinende Gliederung entwirft und sich dann Bücher ausleiht in der Hoffnung, genau das zu finden, worüber eigentlich geschrieben werden soll. Tatsächlich klappte das alles die vergangenen drei Semester auch ausgezeichnet.

Also sitze ich nun hier, rege mich über all das auf und blogge darüber, anstatt in der gleichen Zeit vermutlich schon zwei Seiten Hausarbeit geschrieben zu haben. Sowieso wäre ich jetzt viel lieber in New York oder würde millionenschwer am Strand liegen. Aber das geht wohl nicht ohne den Umweg über die ein oder andere Hausarbeit. Das ist schade. Sehr schade.

Und ihr? Lieber davor eine Zeit lang lernen, dann die Klausur schreiben und seine Ruhe haben – oder sich durch etliche Bücher wälzen und superwichtiges wissenschaftliches Arbeiten in Form von Hausarbeiten betreiben?


“Loslachen? Nein, ich könnte schreien!”

Wenn sich rund 1500 Studenten in den größten Hörsaal der Frankfurter Goethe Universität drängen, dann wohl nicht wegen einer Jura- oder WiWi-Vorlesung. Grund für den Besucherandrang lieferte am Dienstagabend Moderator Günther Jauch. Der TV-Star stand den Studenten der Uni im Rahmen des Zeit Campus Talk mit Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo Rede und Antwort auf Fragen, die alle Interessierten im Vorfeld der Veranstaltung einreichen konnten.

Ehrlich und offen beantwortete der RTL-Moderator die Fragen, auch kritischen Fragen wich er dabei nicht aus. Zehn Jahre sei er Ministrant gewesen, das härte ab.
So trat er in seiner gewohnten Art, durch die er Millionen Fernsehzuschauern aus Sendungen wie Wer wird Millionär und Stern TV bekannt ist, vor den Frankfurter Studenten auf und gab bereitwillig Auskunft auch zu seinem Privatleben. Spontan zückte der Moderator bei einer Frage seinen Führerschein und wies besonders auf das Foto hin: „Man sieht, ich bin mal Hippie gewesen“.

Neben Fragen zur Wahl seiner Anzüge oder dem Sinn oder Unsinn diverser Fernsehformate war eine oft gestellte Frage die nach den Möglichkeiten, in seiner Show “Wer wird Millionär” Kandidat zu werden. Das, so Jauch, sei ganz einfach: eine SMS oder eine Postkarte schreiben und ausgewählt werden. Ein Casting gebe es dafür nicht. “Die meisten, die es in meine Show schaffen, haben gerade einmal angerufen”. Einen konkreten Tipp aber gab er dennoch: “Versuchen Sie nicht, unmittelbar nach der Sendung oder während gerade die Nummer eingeblendet wurde, anzurufen. Am Wochenende sind die Chancen viel höher”.

“Es gibt auch langweilige Kandidaten”

Kritischen Fragen zu seinem noch-Arbeitgeber RTL und dessen Nachmittagsformaten ging er nicht aus dem Weg: „Ich bin gegen die ‚Scripted Reality’. Man muss sich fragen, wie viele Menschen überhaupt verstehen, dass das geschrieben ist. Die reale Realität wird an Spannung und Emotionen irgendwann nicht mehr mithalten können, denn schreiben kann man alles“.
Aber auch an seinem zukünftigen Arbeitgeber, der ARD, übte die TV-Größe Kritik: so werde dort versucht, in Form von Boulevardmagazinen an die Formate der Privatsender anzuknüpfen, was keineswegs gelinge.

Auf die Frage, ob er bei manchen Kandidaten, die ihm bei Wer wird Millionär gegenüber sitzen, gerne auch mal laut loslachen würde gab er die prompte Antwort „Loslachen? Nein, ich könnte schreien!“. In der Sendung sei er den Kandidaten gegenüber „hart aber ungerecht“, denn „ich kann nicht zu jedem gleich nett sein“. Das gehe im echten Leben so auch nicht. Leute, die sich immer gleich verhalten und mit jedem auskommen wollen seien die schlimmsten. „Und natürlich“, so seine ehrlichen Ausführungen, „es gibt auch langweilige Kandidaten“.

“Es hat einen Wert, eine angefangene Sache zu Ende zu bringen”

Auch verkündete Jauch im Rahmen der Veranstaltung an der Frankfurter Universität, dass er künftig keine Werbung mehr machen wolle. Er gab zu, dass nicht alle der Werbespots, die er bisher drehte, hätten sein müssen. Dennoch spendete er schon immer alle Einnahmen daraus für den guten Zweck.

Zum Studium äußerte sich der TV-Star im Einklang mit Zeit-Chefredakteur di Lorenzo: wichtig sei ein abgeschlossenes Studium auf jeden Fall. “Es hat einen Wert, wenn man eine angefangene Sache zu Ende bringt”. So habe weder Jauch noch di Lorenzo je einen Volontär oder eine Volontärin direkt übernommen, die ein Studium zu Gunsten einer Festanstellung aufgegeben hätten. Dennoch, so betonten die beiden, komme es bei der Auswahl rein auf das Können und die Fähigkeiten der Bewerber an, ein Studium dagegen sage darüber nur sehr wenig aus.

(Das ganze in Form eines Zeitungsartikels, da ich den Text auch als Grundlage genau dafür schrieb. Die kleinen Bilder können per Klick vergrößert werden.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Dienstag, 19. April 2011  

Offensichtlich bietet die Uni wirklich jeden zweiten Tag bestes Material zum Bloggen. Diese Folie eines Dozenten zum Beispiel, dessen Vorlesung alles in allem ja durchaus interessant und gut ist.

Quelle: Internet (eines von zahllosen Bildern)

Bin mal gespannt, wie er oder andere Dozenten reagieren würden, wenn wir Studenten mit einer solchen Quellenangabe in Hausarbeiten kämen. Oder auch nur in Präsentationen oder Referaten. Aber die dürfen das ja.
Wurde übrigens noch darauf hingewiesen, dass das Internet korrekterweise nichtmal die Quelle sondern lediglich das Medium ist. Man würde ja – würde mans tun – auch nicht schreiben “Quelle: Buch” (Danke Karsten).


Das also für den Fall, dass ihr schon immer mal wissen wolltet, was es so mit den Internationalen Beziehungen (ja, das ist ein feststehender Ausdruck, deswegen werden die Internationalen auch groß geschrieben) auf sich hat.
Dafür ist die Dozentin ziemlich jung (und habilitiert. Wahnsinn!) und extrem cool drauf UND leitet das Seminar zusammen mit einer noch jüngeren, gutaussehenden (Co-)Dozentin und überhaupt sind ziemlich viele coole Leute in diesem Seminar und das ist alles auch ganz gut so.
Offensichtlich kann und sollte ich von nun an täglich über die Uni bloggen.

Vielleicht kann mir darüber hinaus noch wer die Frage beantworten, wieso offensichtlich jeder meiner Politikdozenten (inkl. der weiblichen, um den Genderkram mal wieder zu bringen) ein Macbook Pro besitzt?


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Wer hier schreibt…
Hallo, man sagt ich sei ToKo. Ich studiere Politik & Geschichte an der Goethe Uni FfM, finde New York absolut großartig, höre Musik, brachte mir irgendwann Gitarre und Fotografieren bei und besuche häufiger Konzerte & Festivals. Volleyball finde ich auch super. Ich mag Menschen nicht, die dass/das und seit/seid nicht unterscheiden können. Eine Auswahl meiner Fotos gibts bei deviantART, musikalisch stalken kann man mich bei last.fm. Außerdem findet man mich auf Twitter.
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