Gestern war ich in Frankfurt. In der Uni, wegen Hausarbeitskram. So ist das bei Studenten.
Viel interessanter als das ist jedoch, dass ich ausnahmsweise (in Frankfurt kann man hier tatsächlich von “ausnahmsweise” sprechen) eine Kamera dabei hatte und nebenher – ohne ein konkretes Ziel – ein paar Aufnahmen machte.
Dabei kam z.B. diese heraus:

Canon EOS 5D @ 50mm, f/1.4, 1/800s, ISO 50.

Mit Sicherheit wird diese Idee keine neue sein und wie so vieles wird auch das irgendwann schonmal von irgendwem auf eine viel bessere Art und Weise umgesetzt worden sein und überhaupt klauen Fotografen ja sowieso nur Ideen von anderen, aber so ist das nunmal. Die Welt ist bekanntlich eine böse und ich bin es sowieso und Texte schreiben kann ich auch nicht, wie ich gestern mitgeteilt bekam, aber im Grunde genommen ist das alles relativ egal, denn darum geht es hier nicht.

Viel mehr geht es darum, dass man auf diese Art Menschen portraitieren kann, ohne irgendwelches klassisches Portraitbrimborium. Man kann Menschen in einer Alltagssituation portraitieren und festhalten, ohne sie wirklich konkret abbilden zu müssen. Ich habe heute lediglich fünf dieser Aufnahmen gemacht, mir fiel aber direkt auf, wie viel Unterschiedliches man aus solch simplen Bildern lesen und über Menschen erfahren kann.
Das finde ich alles ziemlich spannend. Vielleicht sollte ich öfter mit der Kamera durch Frankfurt gehen. Und bestenfalls sollten alle Bodenbeläge in Städten so fotografenfreundlich sein wie dieser am Goetheplatz.

Ein weiteres ganz nettes Motiv fand ich dann noch beim Kaffeedealer meines Vertrauens feat. einer Freundin, mit der ich unterwegs war. Der ein oder andere wird den Witz vielleicht verstehen.

Canon EOS 5D @ 50mm, f/1.4, 1/640s, ISO 50.

Auch gestern verwendete ich – wie im letzten Post – die alte Canon EOS 5D. Der Grund dafür ist jener einfache, dass die 50mm Festbrennweite mit einer Vollformatkamera wie der 5D deutlich bessere Resultate liefert. Zudem habe ich hier nicht das Problem des 1,6er Crop-Faktors wie bei der 7D oder der 30D.


Ein weiteres Paket “street photography” – mindestens ein weiteres folgt auf jeden Fall noch, dazu aber – wie schon versprochen – auch noch einige der eher üblichen Aufnahmen von mir aus Berlin. Dazu aber spätestens am Wochenende mehr.

Auch in diesem Eintrag ein etwas anderer Rückblick als gewohnt auf die vergangenen Tage in Berlin und auf Berlins Straßen.

Danke für eure Rückmeldungen und Kommentare zum letzten Eintrag. Gerade bei dieser Art Fotos bin ich jederzeit dankbar über jegliche Rückmeldungen (ob gut oder schlecht), einfach weil es mal ein etwas anderes, für mich eher neues Gebiet ist, fast ausschließlich Menschen auf der Straße zu fotografieren. Von daher ist es immer gut und interessant zu wissen, wie das bei euch ankommt.

Auf gehts.


Es sind wieder einige Tage vergangen (heute steht übrigens auch schon der letzte in Berlin an) und es folgt ein weiterer Eintrag zu, aus und über Berlin.

Auch dieses Mal wieder in schwarz-weiß Bildern, dazu eine Vielzahl solcher, die man wohl der “street photography” zuordnen würde. Sicherlich nicht so, wies im Lehrbuch steht und man es nun perfektenfalls erwarten würde, aber ich bezeichne es einfach mal als “Gehversuche” (wie man so schön sagt).

Hier Teil eins der Fotos.


Wer hier schreibt…
Hallo, man sagt ich sei ToKo. Ich studiere Politik & Geschichte an der Goethe Uni FfM, finde New York absolut großartig, höre Musik, brachte mir irgendwann Gitarre und Fotografieren bei und besuche häufiger Konzerte & Festivals. Volleyball finde ich auch super. Ich mag Menschen nicht, die dass/das und seit/seid nicht unterscheiden können. Eine Auswahl meiner Fotos gibts bei deviantART, musikalisch stalken kann man mich bei last.fm. Außerdem findet man mich auf Twitter.
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