Tatsächlich komme ich nach wie vor zu gar nichts. Das ist im Grunde genommen nicht weiter schlimm, denn die Tage hier in Berlin sind genial. Sehr busy…SEHR SEHR BUSY. Aber es lohnt sich. Die Masse an Bildern, die ich hier derzeit täglich posten könnte, übersteigt alles was ich bisher aus Berlin postete.

Das werde ich aber natürlich irgendwann und auch die kommenden tage (vermutlich eh nicht) so nach und nach ergänzen und den Blog hier ordentlich damit füllen. Habe mir für die heutige Serie einfach einen Spontanrundgang von vor mittlerweile auch schon wieder knapp einer Woche herausgesucht. Diesmal in schwarzweiß, nachdem der Aufschrei das letzte Mal so groß war.
Übliches Spiel wie gewohnt: vielen Dank für etliche Rückmeldungen und Kommentare – nicht nur hier auf dem Blog – Antworten folgen dann nach und nach wenn mehr Zeit ist :)

Mehr gibt es etwas regelmäßiger übrigens auf meiner Facebookseite und meinem Twitteraccount.

 


Gestern war ich in Frankfurt. In der Uni, wegen Hausarbeitskram. So ist das bei Studenten.
Viel interessanter als das ist jedoch, dass ich ausnahmsweise (in Frankfurt kann man hier tatsächlich von “ausnahmsweise” sprechen) eine Kamera dabei hatte und nebenher – ohne ein konkretes Ziel – ein paar Aufnahmen machte.
Dabei kam z.B. diese heraus:

Canon EOS 5D @ 50mm, f/1.4, 1/800s, ISO 50.

Mit Sicherheit wird diese Idee keine neue sein und wie so vieles wird auch das irgendwann schonmal von irgendwem auf eine viel bessere Art und Weise umgesetzt worden sein und überhaupt klauen Fotografen ja sowieso nur Ideen von anderen, aber so ist das nunmal. Die Welt ist bekanntlich eine böse und ich bin es sowieso und Texte schreiben kann ich auch nicht, wie ich gestern mitgeteilt bekam, aber im Grunde genommen ist das alles relativ egal, denn darum geht es hier nicht.

Viel mehr geht es darum, dass man auf diese Art Menschen portraitieren kann, ohne irgendwelches klassisches Portraitbrimborium. Man kann Menschen in einer Alltagssituation portraitieren und festhalten, ohne sie wirklich konkret abbilden zu müssen. Ich habe heute lediglich fünf dieser Aufnahmen gemacht, mir fiel aber direkt auf, wie viel Unterschiedliches man aus solch simplen Bildern lesen und über Menschen erfahren kann.
Das finde ich alles ziemlich spannend. Vielleicht sollte ich öfter mit der Kamera durch Frankfurt gehen. Und bestenfalls sollten alle Bodenbeläge in Städten so fotografenfreundlich sein wie dieser am Goetheplatz.

Ein weiteres ganz nettes Motiv fand ich dann noch beim Kaffeedealer meines Vertrauens feat. einer Freundin, mit der ich unterwegs war. Der ein oder andere wird den Witz vielleicht verstehen.

Canon EOS 5D @ 50mm, f/1.4, 1/640s, ISO 50.

Auch gestern verwendete ich – wie im letzten Post – die alte Canon EOS 5D. Der Grund dafür ist jener einfache, dass die 50mm Festbrennweite mit einer Vollformatkamera wie der 5D deutlich bessere Resultate liefert. Zudem habe ich hier nicht das Problem des 1,6er Crop-Faktors wie bei der 7D oder der 30D.


…und dieses kam dabei heraus.

Tatsächlich ist das nun unheimlich selbstverliebt und das ist ja wahnsinnig schlecht und überhaupt ist die Welt keine gute. Das ist mir alles bekannt.

Aber es gibt nicht sonderlich viele Bilder, auf denen ich mir gefalle – dieses ist jedoch eines davon. Dafür, dass es von einer an der Canon 5D/50mm 1.4 ungeübten 8-jährigen stammt, finde ich es umso besser.
Und wo wir schon beim Thema Canon 5D sind: alle nicht-MK IIs sind verdammt nochmal keine MK I. Hört auf, diesen Mist zu schreiben.

Morgen bin ich übrigens in Dresden. Bloß einen Tag.
Wohnen da Menschen? Weiß das jemand?


Wer hier schreibt…
Hallo, man sagt ich sei ToKo. Ich studiere Politik & Geschichte an der Goethe Uni FfM, finde New York absolut großartig, höre Musik, brachte mir irgendwann Gitarre und Fotografieren bei und besuche häufiger Konzerte & Festivals. Volleyball finde ich auch super. Ich mag Menschen nicht, die dass/das und seit/seid nicht unterscheiden können. Eine Auswahl meiner Fotos gibts bei deviantART, musikalisch stalken kann man mich bei last.fm. Außerdem findet man mich auf Twitter.
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