Ich habe heute die Ehre einen Gastbeitrag verfassen zu dürfen.
Das letzte Wochenende ging nicht spurlos am Toko vorbei. Er vermisste die Giraffe schmerzlich und da Köln ja bekanntlich wunderbar ist, entschloss er sich, erneut die Reise in die Domstadt anzutreten.
Die Wiedersehensfreude war auch seitens der Giraffe groß. Beide schwelgten im Liebesglück, welches noch dadurch gesteigert wurde, dass Toko seine Mütze zurückbekam, die es sich klammheimlich in meinem Schrank bequem gemacht hatte.
Aber auch die kulinarischen Köstlichkeiten, die wieder unter der wunderbaren Küchenlampe serviert wurden, ließen nicht lange auf sich warten: Es begann mit einer Kreation aus Zucchini, Schinken und Champignon an Eierteigwaren aus Hartweizengrieß. Serviert und verfeinert wurde das ganze von der Prinzessin Cremefine!
Es folgte ein Ausflug in mexikanische Gefilde, bei dem wir tolle und bunte Wraps gefüllt mit Hähnchen, Paprika, Tomate, Gurke, Zwiebel, Salat, Käse und Knoblauchsauce zauberten, so dass man uns garantiert noch auf der anderen Rheinseite gerochen hat – mindestens!
Abgerundet wurde das Wochenende mit dem Genuss eines Heißgetränkes in einer amerikanischen Kaffeehausfiliale und später mit der besten Pizza Kölns. Eine Reise zu Pizza Piccola in Ehrenfeld ist wirklich lohnenswert. Ein absolutes To-Do, wenn ihr mal in Köln seid!
Mindestens zwölf Kilo schwerer trat der Prinz die Heimreise an. Ein Wiedersehen mit der Giraffe, viel leckeres Essen und die vermisste Mütze hat er auch wiederbekommen. Ende gut, alles gut!
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An dieser Stelle bedanke ich (der Prinz!) mich bei der nach wie vor wirklich wunderbaren Anne, deren schon verlinkter Blog nach wie vor sehr lesenswert ist. Ein paar Bilder gebe ich an der Stelle noch dazu :)
Es gibt ja durchaus Menschen, die haben immer einen sinnvollen Link parat. Tobi ist so einer.
So war gesternmehrfachzulesen, dass es nun die erste Beichtstuhl App gibt. An der Entwicklung dieser haben unter anderem Vertreter der katholischen Kirche mitgearbeitet, zudem sei die App – so besagen es diverse Newsseiten – sogar offiziell von der katholischen Kirche abgesegnet.
“Confession” ist der passende Name der derzeit nur auf englisch verfügbaren App, die, vertrieben von Lite iApps, für 1.59€ zu haben ist. Auf der Seite des Herstellers heißt es zu der App:
Confession: A Roman Catholic App, is Little iApps very first application for iPhone™, iPad, and iPod touch®. Developed for Catholics who frequent the sacrament and those who wish to return. With a personalized examination of conscience for each user, password protected profiles, and a step-by-step guide to the sacrament, this app invites Catholics to prayerfully prepare for and participate in the Rite of Penance
Die Anwendung bietet neben passwortgeschützten Profilen eine personalisierte Prüfung des Gewissens sowie eine Beicht-History.
Der wirkliche Sinn dieser sicherlich lustigen Anwendung bleibt aber dennoch fraglich – ganz unabhängig übrigens von der Frage des Glaubens. Die App kann man sich hier herunterladen. Sollte das jemand tun, tut euch keinen Zwang an, kurz darüber zu berichten.
Das aus der digitalen Welt. In meiner realen Welt steht derzeit ein wenig Lernen auf dem Programm, da ich am Montag und Dienstag in der Uni Klausuren schreibe – darunter die zu den “Grundlagen der empirischen Sozialforschung” (ihr erinnert euch vllt. an diverse Einträge und Tweets, in denen ich einige Auszüge aus den Arbeitsmaterialien zitierte. Das ist im Großen und Ganzen alles ziemlich, ziemlich großer Bullshit (und – wie so vieles – eher semi-wichtig für mein weiteres Leben).
…womit dann auch geklärt wäre, dass Musik dieser Art in der Tat Lyrics hat. Ein Kumpel hat mir dieses Video gerade geschickt und ich hielt es für außerordentlich bloggenswert – möglicherweise komme ich damit wieder viel zu spät und ihr kennt das alle schon und es ist schon total alt. Aber das ist in Ordnung.
meine sehr verehrten menschen, lieblingsmenschen und auch all jene, die nur vorgeben, menschen zu sein,
ich bin recht wohlbehalten wieder aus der schlammwüste zurückgekehrt und habe auch diesmal wieder einiges zu berichten. nachdem sich gut 20 menschen fürs southside dieses jahr ankündigten blieben am ende gerade einmal 7 übrig. alle andern sind im laufe der zeit auf grund des wetters wieder nach hause gefahren.
was das wetter angeht was das southside 2010 tatsächlich das mit abstand schlimmste festival, welches ich mitgemacht habe..auf der offiziellen seite heißt es sogar, dass das festival am freitag auf grund des wetters kurz vor dem abbruch stand (ja, das nahm ich am freitag ebenso an).
nachdem es donnerstag- auf freitagnacht komplett durchregnete (habe mein zelt dann, nachdem schon wasser drin stand, mit einer pavilionplane abgedeckt, daraufhin hielt es sogar halbwegs) stand in vielen zelten im umkreis mehrere cm hoch das wasser. sämtliche schlafsäcke und isomatten waren durchnässt. die übrigen tage hatten wir dann nicht nur mit weiteren hefitgen regenschauern sondern vor allem mit extremem matsch und schlamm zu kämpfen. am ende blieb auch kein grüner fleck mehr übrig, wie auch ein bild der fesitvalisten bei twitter zeigt. ohne gummistiefel war ab freitag eigentlich kein schritt mehr möglich, da wir teilweise bis zu 20cm im schlamm versunken sind (man beachte dazu die folgenden fotos).
genug zum wetter, kommen wir zu dem part, der das southside wieder um ein vielfaches aufwertet: die bands. das southside 2010 bot für mich, trotz des fehlens eines “richtigen” headliners, das beste lineup aller festivals, auf denen ich bisher war. da ich mir dementsprechend auch so viele bands wie noch nie auf nem festival angeschaut habe, schreibe ich hier nur zu ein paar wenigen etwas, alles andere würde den rahmen sprengen (das tuts sowieso schon :P).
mein absolutes highlight, absolut großartig von dem, was auf der bühne abging (vor allem auf der leinwand hintendran) und für mich sogar an muse rankommend waren massive attack, die freitag nacht ganz am ende auf der blauen spielten. sicherlich muss man die musik und die art von bühnen”show” mögen, um hier meine meinung zu teilen, zudem denke ich dass es nen großen unterschied macht ob man nun hinten oder vorne stand, aber massive attack waren echt über. im hintergrund liefen laufen diverse zitate, wörter, kriegsfunksprüche (klingt komisch, is aber so..), statistiken, zahlen und andere LED-spielereien…das ganze in kombination mit der musik und einer einwandfreien abmischung – ein traum. archive als weitere trip hop band überzeugten mich übrigens auch auf ganzer linie, ebenso mit nem richtig richtig geilen sound! mehr oder weniger enttäuscht haben mich dagegen the prodigy. nach rock im park 2009 waren sie mein persönlicher headliner und ich habe nach der genialen show 2009 ne menge erwartet. gut waren sie allemal, leider war der sound so grottig und SO UNGLAUBLICH LEISE, dass man den nachbarn fast flüstern hörte, dass ich nach 5 liedern in richtung red stage wanderte…kam zu den letzten songs nochmal zurück, da hatte sich leider immer noch nichts gebessert. veranstalterfail oder wie nennt man das? nach einigen songs von deichkind bin ich zur white stage um mir dort mr. oizo anzuschauen (kann man das so sagen?). unglaublich gut, extrem geiler mix und hammer stimmung im zelt. trotz schlamm war jeder am tanzen, großartig. haargenau das gleiche lässt sich auch zu bratze sagen. sau gut, ums mit meinen worten auszudrücken :D
sehr gut gefallen haben mir auch porcupine tree. trotz der spielzeit am frühen abend war viel zu wenig publikum am start weil scheinbar die meisten diese großartige band gar nicht zu würidgen wussten. um so besser für mich, ich kam problemlos recht weit nach vorne und hatte ne prima sicht. steven wilson stand übrigens trotz frostiger kälte (JA! ernsthaft) barfuß auf der bühne.. bonaparte haben ne klasse show gemacht (recht abgefreaked) und waren im zelt absolut fehl am platz. viel zu klein für diese band, das zelt war bis auf den letzten cm überfüllt und draußen warteten auch noch etliche, die gerne etwas gesehen hätten.
bevor ich nun zu den bildern komme möchte ich an dieser stelle noch einen menschen ans herz legen, dessen musik ich auf dem southside hörte (ja, festivals sind tatsächlich auch brauchbar dazu, um neue musik kennen zu lernen) und mögen lernte: charlie winston. wie findet ihr den song?