Von Anne bekam ich vor kurzem zum Geburtstag dieses Buch geschenkt. Anne ist eine gute Frau denn sie weiß offenbar, dass ich den ganzen scharfen Chilikram total gerne mag.
Heute probierte ich mich an einem der Gerichte – etwas abgewandelt zum Rezept im Buch und hier im Blog direkt noch ein paar Hinweise, was ich das nächste Mal anders machen würde. Aber wer Hunger auf etwas gar nicht mal so Scharfes, dafür wirklich wahnsinnig Gutes (ja, ich finde es ist der Hammer!) hat, was in annehmbarer Zeit zubereitet ist, kann das folgende Rezept einmal ausprobieren.
Für ca. 3 Personen
* 700g Hähnchenbrustfilet in 2,5 cm große Würfel geschnitten (wenn ihr danach die unten angegebene Gewürzmenge verwendet, nehmt hier etwas weniger!)
* Saft einer 1/2 gepressten Zitrone
* 1 TL Salz
* 75 ml Sonnenblumenöl (weniger genügt auch!)
* 1 große Zwiebel, fein gehackt
* 2 TL Knoblauch, gepresst
* 150g gehackte Tomaten aus der Dose
* 1 1/2 kleine Paprika, in 2,5cm große Würfel geschnitten
* 150g ReisGewürze (Hinweis im Text beachten: ggf. die doppelte Menge verwenden):
* 2 TL Ingwer
* 1/2 TL Curry
* 1 TL Kreuzkümmel
* 2 TL gemahlener Koriander
* 1 1/2 TL Chilipulver
Das geschnittene Hühnerfleisch, den Zitronensaft und das Salz in eine Schüssel geben und gut mischen. Die Schüssel abdecken und für mindestens 20 Minuten in den Kühlschrank stellen
4 EL Öl in einer Pfanne erwärmen und die Zwiebeln darin unter Rühren leicht anbräunen, dann den Knoblauch dazugeben. Sämtliche unter Gewürze gelisteten Zutaten (Ingwer, Curry, Kreuzkümmel, Koriander, Chilipulver) nach etwa drei Minuten dazugeben und anrösten. Danach die Tomaten zugeben und einige weitere Minuten unter Rühren vermischen.
Anschließend das Fleisch einrühren und die Hitze leicht erhöhen. Das Fleisch dann rundum anbräunen. Solltet ihr euch für die doppelte Menge an Gewürzen entschieden haben gebt an dieser Stelle ca. 200 ml warems Wasser dazu und Koch danach alles auf. Vorteil an der doppelten menge Gewürze und dem Wasser: ihr habt am Ende eine wirklich sehr gut schmeckende Soße. Wenn ihr ohne Wasser und mit der normalen Menge an Gewürzen arbeitet ist der Geschmack dafür noch intensiver, dafür ist aber kaum Soße vorhanden. Im Rezept sind dann 25 Minuten Garzeit für das Fleisch angegeben, das ist aber wirklich übertrieben. Prüft einfach zwischendurch, wann die Stücke gar sind und versucht, das Fleisch nur möglichst kurz anzubraten – sonst wird es zu hart.
Das restliche Öl in einer kleinen Pfanne bei geringer Hitze erwärmen und die Paprika darin zwei Minuten andünsten. Anschließend diese Paprikamischung unter das Curry andere Gemisch heben.
Serviert das fertige Gericht am besten getrennt vom Reis. Ich habe den separat zubereiteten Reis zunächst auf dem Teller mit dem Curry vermischt, das nahm aber einiges an Geschmack – zudem macht Reis bekanntlich eher satt.
Viel Spaß damit und einen guten Appetitt. Würde mich natürlich freuen, wenn ihr euch mal meldet und berichtet, wie es gelaufen ist, solltet ihr das Rezept auch probiert haben













