Bilder am Abend bei Regen. Die besten Bilder!
Aufgenommen übrigens wieder einmal mit dem iPhone 4. Ohne S. Yeah!


Alle Bilder aufgenommen mit dem iPhone 4 und ausschließlich auf dem Campus oder in unmittelbarer Campusnähe.

Dass ich Frankfurt gerade aufgrund seiner (in Deutschland und Europa einzigartigen) Skyline wirklich sehr mag, sollte mittlerweile hinreichend bekannt sein. Frankfurt ist eine wunderbare Stadt.

Vom Leben und den Menschen her ist das vielleicht nicht immer genau so der Fall, mir persönlich ist stellenweise zu wenig los und die Verkehrsanbindung ist sowieso auch wieder eine ganz eigene (verdammt schlechte) Sache. Gerade was den Punkt der Verkehrsanbindung oder z.B. auch der Auswahl an sogenannten Feiereilocations angeht, hat Berlin da klar die Nase vorn. Persönlich – und das ist nun sicherlich meinem Interesse und wohl auch meinem Studium geschuldet – finde ich es dort außerdem total spannend, dass man immer nah dran und fast live dabei ist am und beim Geschehen in unserem Land. Da liegt dann nunmal das Brandenburger Tor, was jeden Abend im Hintergrund diverser Nachrichten zu sehen ist, unmittelbar vor der Haustüre. Gut, das ist diesmal aber nicht Thema hier.

Mein Studium in Frankfurt ist…sagen wir mal…es ist in Ordnung. Man hat ein paar nette Menschen, die im Laufe der Zeit Freunde – zum Teil sogar sehr gute Freunde – wurden und nimmt das alles, was da in der Uni passiert, ja eigentlich auch nur mehr oder weniger nebenher mit. Viel spannender ist alles das, was drum herum passiert. Aber das ist mit Sicherheit bei allen Studenten so. Ortsunabhängig. Das mag nicht zuetzt am Inhalts und der Art der Vermittlung dieses liegen. Aber das sind auch Dinge, um die es hier nicht gehen soll.

Eine Sache ist da nämlich, die zeichnet Frankfurt gegenüber vermutlich allen anderen Städten, in denen man so studieren könnte, aus. Die Skyline. Und der Turm. Der Turm (liebevoll getauft von Studenten und allen, die ihn kennen) ist der AfE-Turm und eigentlich ein Schandfleck. Weil er einfach mies aussieht und eigentlich jeden Moment zusammenfallen könnte. Wirklich!

Das alles mal bei Seite gelassen kann der Turm aber etwas Wunderbares. Und nicht nur der Turm kann das, ganz Frankfurt kann es:

Ich liebe es.

Heute war ich das erste Mal in diesem Semester im Turm, da ich diesmal dort keine Veranstaltungen habe. Irgendwie hatte ich mit der Zeit vollkommen verdrängt, wieso der Turm eigentlich doch so wunderbar ist. Eben wegen dieses Ausgblicks. Großartig, nichts anderes.

Ein Ausblick, den ich so nicht mal von New York kenne. Direkt auf die komplette Skyline. Das Besondere: es ist kein exklusiver Ausblick aus einem Luxusloft. Nein, diesen Ausblick hat man nicht nur aus Seminarräumen, sondern in eigentlich jedem Flur dieses Turms. Und das Tolle ist: man kann da einfach so rein – auch nicht-Studenten oder irgendwelche fotografiebegeisterten Menschen.

Und eben das ist das Wunderbare an meinem Studium. Für mich persönlich ist es das mit Abstand Größte, in der Uni zu sitzen und diesen Ausblick zu haben, aus den Gebäuden der Uni zu gehen und umgeben zu sein von einer Großstadt mit ihren Wolkenkratzern. Das ist dieses Frankfurt-Feeling, was du sonst einfach nirgends hast. Yeah!

Genug geschwärmt, nun bin ich auf dem Weg in meine andere Lieblingsstadt. Im dicken B, oben an der Spree!

P.S.: Eines allerdings fällt mir immer wieder auf, wenn ich in Frankfurt bin: ich war dort noch nie richtig mit der Kamera.
Gut, da gab es diese Fisheyebilder der Bockenheimer Warte, einen kurzen Rundgang mit Nicole und Anne und andere Dinge, über die ich nicht bloggte. Aber ich ging noch nie nach Frankfurt mit dem Ziel “heute mache ich verwendbare Fotos”.
Immer wieder nach solchen Einträgen merke ich, wie dringend ich das endlich einmal angehen sollte.


Dienstag, 17. Januar 2012  

Ich hasse Fotos von mir. Wirklich. Ich mag sie einfach nicht. Manchmal muss es sie dennoch geben. Dann zum Beispiel, wenn ein neuer Reisepass beantragt werden muss.

Der ganze biometrische Spaß hin oder her, ich funktionierte mein Zimmer kurzerhand zu einem mehr oder auch eher weniger brauchbaren “Studio” um, welches diesen Begriff natürlich in keinster Weise verdient. Nicht einmal annähernd. Aber das ist gar nicht weiter schlimm, denn diese Aufbauten haben soweit ihren Zweck erfüllt und zum Ergebnis beigetragen – und vor allem spart man auf diese Weise wunderbar die Kosten für einen überteuerten Fotografen, der es vermutlich nicht so viel besser machen würde (gut, den Schatten auf dem rechten Foto mal weggedacht, aber ich hab ja im Prinzip gar keine Ahnung von dem Portrait- und Blitzkram).

Achja: man muss auf den biometrischen Passbildern für den Reisepass so schauen. Gut, theoretisch könnte man wohl auch lachen, darf aber dennoch keine Zähne zeigen und überhaupt muss das Gesicht in eine bestimmte Schablone passen, sonst darf man nie mehr verreisen und das wäre alles ganz tragisch. Aber trotz allem schaue ich eigentlich immer so, um mir in meiner Hood bei den ganzen tighten Homies Respekt zu verschaffen…wait…oh…eine Spinne. Ich muss weg!


© Dean Lewins/AAP/DPA

…ist dieses.

Ich oute mich hiermit als einer der vielen Pinguinliebhaber (ich werde irgendwann eine Pinguinfarm besitzen. Oder irgendwas mit Pandas!). Viel wichtiger ist dennoch dieses Bild: ich finde es einfach überragend. Fast perfekt.

Aufgenommen im exakt richtigen Moment, läuft der Pinguin mit ausgebreiteten “Armen” dem gigantischen Eisbrecher entgegen, als wolle er ihn aufhalten. Ich mag es ja eigentlich gar nicht, Bilder zu interpretieren, aber bei diesem bietet es sich einfach so wunderbar an.

Ein wirklich gelungenes Foto, über das ich mich echt freute, als ich es sah!

Aufgefallen ist mir das Foto beim Durchsehen der Tageszeitung vom vergangenen Samstag. Mehr dieser Fotos, darunter auch dieses ebenso geniale, findet ihr bei Welt Online.

Update aufgrund einiger besorgter Nachfragen: Selbstverständlich ist dem Pinguin nichts passiert. Das gibt aber auch die Quelle her. “Der Eisbrecher wartet am Rande der Eisgrenze auf besseres Wetter. [...]” – nur deswegen gingen die Fotografen ja dort von Board.

 


Es gibt Menschen, die wissen, dass ich als freier Fotojournalist arbeite und das alles ziemlich super ist. Wer es nicht wusste, der weiß es jetzt. Aber darum geht es hier nicht unbedingt.

Spannender finde ich nämlich gerade jetzt im Moment Tumblr. Ich bin dort seit vermutlich Jahrzenten bereits angemeldet, poste hin und wieder Dinge (das sind zu 90% Fotos) und finde das alles ganz klasse dort.
Dies soll keine Tumblr-Vorstellung werden, denn jeder kennt Tumblr. Viel eher soll es ein Aufruf an alle, wie auch mich selbst, sein, diesen Dienst häufiger zu nutzen. Gerade Tumblr bietet die Möglichkeit, vor allem themenspezifisch Fotos zu posten und entsprechenden Menschen zu folgen, die Gleiches, Anderes oder irgendetwas tun. Die Kim Jong-Il Sache sollte wohl jeder kennen, einen Nachfolger für den Sohn gibt es ebenfalls.

Wie dem auch sei: ich finde Tumblr super und möchte ab sofort häufiger dort posten. Was ich dort poste sind zu 70% Pressefotos, zu 20% beeindruckende andere Fotos oder irgendwelche Dinge, die ich gerade in Moment X wahnsinnig spannend fand und zu 10% gar keine Fotos sondern Kram. Kram, weil nichts so toll ist wie Fotos, aber das ist eine andere Geschichte, zu der ich irgendwann einmal kommen werde.

Um nun noch den Bogen zur Einleitung (hallo liebe Leser unter 16, das dort oben ist keine Einleitung und ihr könntet ernsthaft Probleme mit eurem Deutschlehrer bekommen, solltet ihr beginnen, von nun an solche “Einleitungen” zu schreiben) zu bekommen: ich finde es gibt zu wenig Seiten, die interessante, spannende, lustige, beeindruckende, ungewöhnliche oder eben einfach gelungene Fotos aus der tagesaktuellen Presse oder überhaupt von besonderen Ereignissen zusammenfassen.
Ich meine damit kein Spiegel Online oder stern.de, natürlich findet man auch dort Fotos.
Es gibt ziemlich spannende und wirklich interessante Seiten, die manich stundenlang ansehen könnte, weil Menschen sich dort die Arbeit machen, besonders gelungene Pressefotos zusammenzufassen. Die bekannteste ist wohl The Big Picture, etwas weiter greift da TotallyCoolPix.com und auch beim Wall Street Journal gibt es hin und wieder beeindruckende Bilder zu sehen.
Lasst mich wissen, wenn ihr andere, weitere, bessere Seiten kennt. Somit ist dies also ein bereits vor einiger Zeit gestarteter Versuch, vor allem gelungene Pressefotografien zu zeigen. So irgendwie

Ende.


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Wer hier schreibt…
Hallo, man sagt ich sei ToKo. Ich studiere Politik & Geschichte an der Goethe Uni FfM, finde New York absolut großartig, höre Musik, brachte mir irgendwann Gitarre und Fotografieren bei und besuche häufiger Konzerte & Festivals. Volleyball finde ich auch super. Ich mag Menschen nicht, die dass/das und seit/seid nicht unterscheiden können. Eine Auswahl meiner Fotos gibts bei deviantART, musikalisch stalken kann man mich bei last.fm. Außerdem findet man mich auf Twitter.
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