17. Februar 2013

New York 2013, Tag 4 und 5: Aus der Stadt, in der man Oreos frühstückt und Doritos (aber nur die guten) zum Abendessen zu sich nimmt

Von ToKo 22 Kommentare

Eileen unterstützt mich heute, was den Textbereich hier im Blog angeht und übernimmt in einem spontanen Gastbeitrag die literarische Unterhaltung in diesem Beitrag. Für die Fotos habe ich natürlich trotzdem gesorgt, weitere Eindrücke gibt es außerdem drüben bei Lena. Besagte Fotos dann weiter unten.

Hallo Welt.

Ja, ich nehme das Soloalbum von Max Herre zum Anlass, um mich vorzustellen. Eileen, 22 Jahre jung, Zwilling, Blaubeermuffinfan. Bla bla bla. Um mich kurz zu fassen: Ich habe dieses Gebiet nun erobert und werde Eileenography ab sofort übernehmen. Na gut, nicht ganz: Hallo, ich gastblogge heute hier. Ich habe so etwas noch nie gemacht. Außer einmal im Ferienlager in der Grundschule, als ich für meine Freundinnen in Freundschaftsbücher schrieb, weil ich lesbar schreiben konnte. Sagen wir also, das hier ist Neuland.

Was ich hier will: Euch mal ein bisschen was über die Reise aus Girlysicht erzählen. Das Mädelszeug kommt ja ein bisschen zu kurz hier, was natürlich völlig Sinn macht. Während Toko seine coolen Bilder hier hochstellt, entgeht euch Lesern so ein bisschen Behind-the-Scenes-Spaß. Die Sache ist die: Eine Woche NYC zu dritt kann anstrengend sein, aber natürlich ist es erstmal mega geil. Toko war hier schon drölftausend Mal und kennt sich hier aus, gut für mich orientierungsloses Wesen.

In der einen Woche hat sich vor allem ein Bild in mein Hirn gebrannt: Toko, wie er neben dir herläuft und dann in Nullkommanix verschwunden ist. Denkste zumindest. In Wahrheit ist er abgetaucht und hockt an einer Pfütze, um Spiegelungen einzufangen (sagt man das so?). Oder er rennt mitten bei Rot über die Straße und bleibt mitten auf ihr stehen, um zu knipsen. Oder Toko hält seine Kameras in die Luft und schaut nach oben, OHNE sich irgendwo den Kopf zu stoßen oder vor Laternen zu knallen. Oder ich rede mit ihm, erwarte eine Antwort und blicke in das verdutze Gesicht eines dicken amerikanischen Mannes, weil Toko irgendwo stehen geblieben ist. Neben mittelschweren Herzleiden, panischen Schnappatmungen und Wetten, ob er es lebend schafft, erleiden Lena und ich dann schon den ein oder anderen Adrenalinkick. Denn dem Highfäschnblogger vor dem Herrn soll ja bitte nix passieren. Irgendwie müssen diese wunderbaren Perspektiven ja entstehen. Abgesehen davon hat Toko mit seinen zwei Kameras, den Objektiven, der Verantwortung und den wechselnden Outfits auch mächtig was zu schleppen. „Ey halt mal“ ist so ein Satz, den ich nicht hören will. Verantwortung für seine Kamera übernehmen möchte ich nur ungern, ich kenne mich. Ich bin ungeschickt. Bisher ist aber alles gut gelaufen, sonst würdet ihr heute nichts von mir hören. Dankbar bin ich übrigens, dass er neben seinen Bildern auch an uns Mädels denkt. Sonst hätten wir wohl nix über uns zu bloggen, aber er knipst schön drauf los und man schließt dieses Paparazzisein schon ins Herz. So langsam (heute ist Tag 6) legt sich auch die Angst um den Herrn Mitbewohner. Lena und ich entwickeln eine Fotoserie „sitzen und warten auf Toko“ mit  lustigen GIFs, Schnappschüssen aus der Umgebung und Ratespielen. Seid gespannt …

Ich weiß nicht so recht, wie man einen Gastpost jetzt standesgemäß abschließt. Sowas wie „xoxo“, „yolo forever“ oder sämtliche Schlachtrufe aus der Stirb-Langsam-Reihe, die mir gerade in den Sinn kommen, sind irgendwie nicht so passend. Deswegen ende ich einfach mit Bildern, weil das ist ja hier ein fotografischer Fäschnblog. Fotos von Toko, was auch sonst. Das Texten mag ich vielleicht hinbekommen, alles andere überlasse ich dann doch dem Herrn Mitbewohner. Er kann das besser!

Und zum Ende noch ein weiterer Hinweis in eigener Sache: dieses Jahr sind wirklich viele schöne Farbfotos aus NY rausgesprungen (auch, da das Wetter oft einigermaßen gut war – obwohl mir der Regen schon wieder fehlte…wegen der Spiegelungen), ich werde im Blog aber dennoch weiterhin einen Großteil in schwarz-weiß bloggen. Das ist das Gute daran, dass das hier mein Blog ist und ich das daher genau so machen kann – weil’s mir gefällt – Mit der Bildauswahl hänge ich übrigens ohnehin einige Tage zurück, da werde ich im Nachhinein diesmal sicher eher mehr posten.

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22 Kommentare
  1. beko 17. Februar 2013

    Ich darf's mal schreiben: Ein absolut gelungener Gastblog, Eileen…
    Weiter so! Überhaupt bin ich aufmerksamer Leser (trotz der Tatsache, ein "alter Mann" zu sein)…
    Fühle mich fast wie "dabei gewesen zu sein"… (Toko, wie er neben dir herläuft und dann in Nullkommanix verschwunden ist. Denkste zumindest. In Wahrheit ist er abgetaucht und hockt an einer Pfütze, um Spiegelungen einzufangen…). Erinnerungen werden wach, auch die leidvolle Erfahrung, das diesmal nicht live erleben zu dürfen.
    Andererseits der Beweis, dass man in NYC trotz Tokos Fotosessions auch Zeit findet zum Shoppen und mehr… Viel Spaß noch und viele Posts…

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  2. Dimitar 17. Februar 2013

    Na S/W Bilder sind doch toll. Vor allem aus NYC. Der Gastbeitrag sowie dein Teil waren aber mal wieder sehr unterhaltsam.

    Kannst du ein bisschen mehr über Bild 1 vom TotR Richtung ESB sagen? Mit was für einem Zoom-Objektiv hast du das gemacht und wie lang hast du da belichtet?

    Es ist aber wirklich faszinierend wie viele Details du mal eingefangen hast! War neulich auch dort, aber dein Auge ist sehr, sehr geschult.

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  3. Arina 17. Februar 2013

    wieder einmal tolle bilder, vorallem das vorletzte ist besonders nach meinem geschmack.
    auch ein amüsanter gastbeitrag, so hätte ich mir durchaus den umgang mit dem herrn toko vorgestellt. liegt sicher auch daran, dass ich oftmals mit einem wesen unterwegs bin, was ähnliche verhaltensweisen an den tag legt.
    habt noch viel spaß, lg, arina.

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  4. Hannibärin 17. Februar 2013

    MEHR FARBE BRAUCHT DIE WELT :)

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  5. Julia 17. Februar 2013

    Haha cooler Gastbeitrag! Bin auf die Fotostory gespannt :D

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  6. Mareike 17. Februar 2013

    Farbe, wer braucht schon Farbe?! Ich finde das schwarz-weiß gerade gut. Ich finds super. Wirkt auch irgendwie viel mehr und wer Farbe will, geht in den Baumarkt.
    Liebe Grüße! :)

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  7. Theresa 17. Februar 2013

    oh mein gott sind diese fotos genial! du hasts echt drauf! :D

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  8. Azad 17. Februar 2013

    Toller Text aber toko's sind noch ein hauch amüsanter ;) – NYC und b/w gehören einfach zusammen also weiter so!

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  9. Jessica 17. Februar 2013

    Hammer Gastbeitrag! Super lustig, ich würde ihn ohne zu zögern nochmal lesen :)

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  10. Steffi 17. Februar 2013

    Ich schließe mich den anderen an: Ein äußerst gelungener Gastbeitrag (und eine schöne Lösung um den armen ToKo etwas zu entlasten ;))
    —————————————–

    „sitzen und warten auf Toko“ – Das Spiel des Jahres 2013! Ich hätte gern ein Exemplar. Es lässt sich bestimmt auch auf andere Personen anwenden ;)

    Dass die Bilder wieder großartig sind erklärt sich ja fast von selbst.

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  11. Vanessa 17. Februar 2013

    Diesmal gefallen mir die Bilder alle super, dass Bild von NY von oben bei Nacht mag ich am liebsten heute. :)

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  12. Selda 17. Februar 2013

    Wie lange seit ihr noch in NY?

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  13. Alexandra 17. Februar 2013

    Wow! Die Bilder sind einfach atemberaubend!

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  14. Savanna 17. Februar 2013

    hammer deine Fotos
    was mich interessiert ist, arbeitest du dafür oft mit stativ? oder eher freihand?
    lg

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  15. Patricia 17. Februar 2013

    Wahnsinns Bilder. Toller Gastbeitrag von Eileen,
    Euch noch weitere wunderbare Tage in NYC, bitte überleben (!) und weitere faszinierende Bilder präsentieren.

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  16. Lea 17. Februar 2013

    das Bild von NY von oben bei Nacht ist der Wahnsinn :)

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  17. Alexander 17. Februar 2013

    Hallo,

    durch Zufall wurde mir der Blog empfohlen und ich muss sagen (eher schreiben), Respekt. Der Gastbeitrag liest sich sehr gut und die Bilder, da fehlem einem doch dann schon die Worte. Als Laie denkt man sich immer, kann ja nicht so schwer sein. Ist es aber doch bzw. es benötigt seine Zeit und Ausdauer um sowas zu können. Da sind einige dabei, die würde ich mir sofort in der Wohnung aufhängen. Nur weiter so…

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  18. Carla 17. Februar 2013

    immer wenn ich deine fotos von new york sehe, bin ich wieder total motiviert an meinem plan für das auslandsjahr in amerika weiterzumachen….

    das 5. und das vorletzte bild sind der hammer!

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  19. Anne 17. Februar 2013

    Das vorletzte und das in der Bahnhofshalle gefallen mir besonders gut, die Bewegung und gleichzeitig diese Ruhe, die Brücke bzw das Gebäude ausstrahlen – wow :) Die farbigen Fotos würden mich doch aber auch noch interessieren!

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  20. Anna 18. Februar 2013

    Ein genialer Gastbeitrag! :) Daraus darf gerne eine Serie werden :)

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  21. Jenny 18. Februar 2013

    Ich sollte wirklich aufhören mir diese Fotos anzuschauen oder Lufthansa ist gleich um einen NYC Flug reicher und ich dementsprechend im Minus ;-)
    So schöne gelungene Bilder, ich liebe diese Stadt, ich liebe schwarz-weiß Aufnahmen. Du bringst es einfach auf den Punkt!
    Ich freue mich auf noch zahlreiche weitere Bilder!

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  22. Pascal 18. Februar 2013

    Mal wieder sehr geile Fotos!

    Was mich mal interessieren würde, wandelst du Fotos aus einem RAW in S/W um?

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