17. Juli 2011

Warum es wohl eine der sinnvollsten Entscheidungen jemals war, ein Macbook Pro 13″ zu kaufen

Von ToKo 41 Kommentare

Wie der ein oder andere vielleicht mitbekommen haben mag, legte ich mir Anfang April ein Macbook Pro 13″ Early 2011 zu. Mit dem Blogeintrag dazu wollte ich warten, bis ich wirklich ein wenig zu berichten habe. Der kommt heute endlich – viel Text, aber hoffentlich auch ein paar nützliche Informationen für diejenige von euch, die über einen Kauf nachdenken.

Preis-Leistung

Es ist ein wirklich ätzendes Thema bei Apple-Produkten.
Sowieso ist ja alles unverhältnismäßig überteuert, totaler Hipsterscheiss und ganz grundlegend ist Apple ja eine Sekte. Das mag soweit auch alles nicht falsch sein.
Aber ich rede an dieser Stelle vom 2011er Macbook 13″. Und da bin ich zufrieden mit dem, was ich für mein investiertes Geld bekomme und erwarte:
Für ein 13″er Laptop ein echtes Topmodell. Mit perfekt aufeinander abgestimmter Hardware und ausreichend Leistung für Arbeiten, die ich so zu erledigen habe (vor allem im fotografischen Bereich). Der streitbarste und fragwürdigste Punkt ist tatsächlich der Preis, aber ich habe mich über viele Wochen informiert, lange verglichen und bin vor dem Kauf zum Ergebnis gekommen, dass das 13″er Macbook Pro tatsächlich die beste Wahl für dieses Geld ist.
Wieso – dazu kommen wir gleich. Aber ich kann schon jetzt sagen, dass mir kein Modell bekannt ist, was für einen vergleichbaren Preis so viel Leistung bei einem so gelungenen Workflow bietet. Das Ganze in Verbindung mit eine unschlagbar guten Betriebssystem, Features wie der Tastaturbeleuchtung bis hin zur Akkulaufzeit.
Übrigens besitze ich diese Version des 13″ MBP (2,7 GHz Dual Core i7, 500GB, 4GB RAM). Bestellt im Apple on Campus Store, wo ich als Student meiner Uni, die an diesem Programm teilnimmt, nochmal über 100€ sparte. Wirklich unverhältnismäßig (unverschämt) überteuert ist dagegen übrigens die 17″ Version des MBP.

Programme

Bei Windows sitzt man bei neuen Programmen oft da und überlegt und sucht erstmal, wie jetzt etwas geht oder wo eine Funktion zu finden ist. Tatsächlich sind sämtliche Mac-Programme sehr viel einfacher aufgebaut, haben sinnvollere Benutzeroberflächen und sind meistens selbsterklärend. Ein paar wenige ausgewählte must-haves, die das Mac-Leben noch ein wenig besser machen:

  • Coda (HTML/PHP/CSS-Editor mit großer Klasse. Wohl der beste, mit dem ich bisher arbeitete)
  • NetNewsWire (FeedReader) / Reeder (die kostenpflichtige Alternative, empfinde ich unübersichtlicher)
  • Adium (wenn es denn mal mit allen Clients kompatibel wäre. Wenn, ja wenn.)
  • Xee (Fotos betrachen mit Funktionen wie im Windows Bildbetrachter)
  • Wunderlist (Inken brachte mich darauf. Genial für vergessliche Menschen wie mich)
  • BetterZip (Mac kann einige gepackte Formate automatisch entpacken. Dieses Programm ist dennoch sinnvoll für *.rar, *.7z etc.)

Tastatur

Es hat mich an meinen vorherigen Laptops immer gestört, wenn ich Abends im Bett lag und noch etwas schreiben wollte, aber alle Lichter schon aus waren. Die ich-kann-schreiben-ohne-hinzuschauen-Sache mal außen vor, es war ätzend, dass man doch immer mal wieder daneben lag und das Licht vom Display keineswegs ausreichte, die Tastatur genügend zu beleuchten.
Das ist beim Macbook anders.
Hier kann ich – je nach Umgebungshelligkeit – auch die Beleuchtung der Tastatur an- und einstellen. Genau das ist eine unglaublich großartige Sache. Wenn man das einmal hatte will man nie mehr darauf verzichten. Negativ empfand ich am Anfang übrigens das Fehlen solcher Tasten wie ENTF, Pos1/Ende oder diverser Sonderzeichen wie ], |, [. Aber auch das kommt mit der Zeit und der regelmäßigen Nutzung von alleine. Genauso wie der Umstieg von AltGr+Q auf ALT+L.

Tastenkombinationen

Nadie berichtete mir relativ bald nach meinem Kauf davon, dass ich die Mac-Shortkeys lieben werde.
Da ich bei Windows bis auf die gängigen Dinge wie ALT+F4, ALT+Tab und STRG+C/V/X nicht sonderlich oft mit Shortkeys arbeitete, konnte ich mir das allerdings zunächst nur schwer vorstellen. Aber es ist in der Tat so.
Die Mac-Shortkeys machen wahnsinnig viel wahnsinnig schnell und wahnsinnig einfach.
Dass die STRG-Taste bei Mac nahezu komplett durch die CMD-Taste ersetzt wird, war dabei am Anfang die größte Umstellung. Aber auch das geschieht mit der Zeit irgendwie intuitiv (wie so vieles beim Mac). Der wohl größte Vorteil ist ein ganz einfacher: Die Mac-Shortkeys machen schlichtweg Sinn. Sie liegen jeweils sehr nah zusammen, man muss keine komplizierten Verrenkungen anstellen und sie erfüllen in jeder Hinsicht vollkommen ihren Zweck.
Und auch an Späße wie CMD+O anstelle von Enter zum Öffnen von Dateien habe ich mich recht schnell gewöhnt – so sehr übrigens, dass ich entsprechende Tastenkombinationen nun an Windows-PCs verzweifelt suche. Und unglaublicherweise finde ich die Mac-Methode mittlerweile auch sinnvoller – wie so vieles an Mac.

Trackpad

Es gibt mittlerweile einige Laptops mit dem Versuch, Multitouch zu implementieren (so z.B. mein vorheriges Modell für unterwegs, der Dell Inspiron 1110), aber das ist mehr ein abartiges Quälen und du wünschst dir ganz schnell, dass das Touchpad doch bitte einfach nur die Maus-bewegen-Funktion hat UND SONST VERDAMMT NOCHMAL NICHTS.
Das Trackpad des Macbooks allerdings liebe ich. Es ist überragend.
Multitouch und die Gesten sind einfach so wahnsinnig cool und sinnvoll.
Ich kann durch Webseiten navigieren, scrollen, vor und zurück browsen, bekomme mein Desktop oder alle offenen Programme angezeigt, kann zwischen den Programmen wechseln, Dinge vergrößern, Bilder drehen, alles genau so wie ich es will – ohne die Tastatur zu benutzen. In 95% der Fälle reagiert das Trackpad absolut korrekt und macht exakt das, was ich gerade will. Und das tut es, obwohl es recht sensibel ist und eben so viel auf einmal kann. Übrigens geht der gute alte Links- und Rechtsklick bei all dem Hightechkram tatsächlich auch noch.
Ich habe für Reisen normalerweise immer eine kleine Maus dabei weil ich es hasste, irgendwelche Photoshopdinge mit einem Touchpad erledigen zu müssen. Das wird zukünftig wohl wegfallen. Vieles was ich sonst gerne mit der Maus gemacht habe geht am Trackpad deutlich einfacher und genauer.

Akku

Haben wir schnell durch: wenn man es richtig anstellt (sprich bei der ersten Nutzung kalibrieren und den Vorgang im Abstand von 1-2 Monaten jeweils wiederholen), hält auch der des 2011er Modells bis zu acht Stunden (natürlich nicht, wenn Photoshop geöffnet ist oder Filme geschaut werden). Für unterwegs und normale Unitage auf jeden Fall definitiv um Weiten zufriedenstellender und besser, als das, was ich bisher hatte (und was vor allem die meisten Hersteller versprechen. Diese Angaben entsprechen nämlich in der Regel nie ganz der Situation in der Realität).

Bootcamp: Mac + Windows

Alle, die Mac + Windows „aus Gründen“ (vor)verurteilen labern ziemlich großen Mist.
Windows ist genausowenig für Macs gemacht wie Mac für normale nicht-Apple-PCs. Das ist richtig. Dennoch:
Bootcamp bietet eine teilweise notwendige und damit sehr sinnvolle Ergänzung zu Mac und ist für diverse Anwendungen oder Notlösungen eine sehr nützliche Sache (ein Programm zum Recovern verlorener Fotos z.B. läuft nur unter Windows). Obwohl ich dachte, dass ich Windows  gerade in der Anfangszeit öfter mal brauchen werde, war das nicht der Fall. Ich habe es bisher drei Mal auf dem Macbook hochgefahren (und auch sehr schnell wieder beendet).
Mittlerweile empfinde ich das Arbeiten mit Windows überhaupt als eine wahnsinnig lästige Qual.

Außerdem…

Es gibt viele Kleinigkeiten, die mir immer wieder beim Arbeiten zwischendurch auffallen und die ich hier ggf. im Laufe der Zeit noch ergänzen werde.
Mac liefert viele Dinge standardmäßig mit, die man bei Windows erst dazukaufen oder installieren muss.
Wahnsinnig genial ist auch das schnelle Starten und Herunterfahren – was man ja sowieso nur noch in den seltensten Fällen machen muss.
Denn ich kann mein Macbook schon per Zuklappen enorm schnell in den Ruhezustand versetzen (in diesem ist es innerhalb von vier Sekunden – mein vorheriger Laptop brauchte da gut und gerne auch mal seine zwei Minuten dazu) und per Aufklappen wieder starten (das geht dann noch schneller als der Ruhezustand). Aber auch das herkömmliche Herunterfahren und Hochfahren bzw. Neustarten raubt kaum Zeit mehr.
Echt nützlich sind übrigens auch die Exposés. Heißt: ich bewege die Maus in die linke untere Ecke des Bildschirms und sperre meinen Mac damit, bewege ich sie nach rechts oben bekomme ich alle geöffneten Programme angezeigt, rechts unten die offenen Fenster des aktuellen Programms. Ein Feature, was ich bei Windows mittlerweile – wenn ich denn noch damit arbeite – laufend einsetzen will und mich jedes Mal aufs Neue aufrege, dass sowas dort nicht standardmäßig integriert ist.

Was nicht so cool ist

  • zwei USB Ports sind für meinen Anspruch nicht ausreichend. Wenigstens drei hätten es sein dürfen.
  • wenn das Macbook denn mal heiß läuft (was z.B. oft der Fall ist bei Flashvideos) kommt die Lautstärke auch an einen startenden Düsenjet ran.
  • das Display bei extremer Sonneneinstrahlung: man sieht kaum etwas. Das ist schade. Vor allem, da ich gerade bei diesem Wetter gerne draußen arbeite. Auch verschmutzt es relativ schnell – selbst wenn das Macbook geschlossen ist. Offenbar zeichnet sich nach einiger Zeit auch die Tastatur auf dem Display ab. Woran das liegt weiß ich allerdings nicht.
  • das Aluminiumgehäuse verkratzt recht schnell, was vor allem für mich als leidenschaftlicher Träger diverser Festivalbändchen der Horror ist. Habe erstaunlicherweise bisher aber doch alles ohne einen Kratzer hinbekommen.

Ich bin mit Sicherheit niemand, der mit dieser Mac-Sache nun einen Absolutheitsanspruch stellt und sagt „Mac oder nichts“. Dennoch hat das System Mac und das Gerät Macbook meine Sichtweise Betriebssysteme und eine sehr flüssige Arbeitsweise angehend grundlegend geändert. Und zwar sehr positiv.
Mir ist außerdem kaum etwas egaler als die Tatsache, dass Macs „in“ sind und jeder Affe so in Teil besitzt. Und für die Bereiche zu Hause Videos schauen, im Internet surfen und hin und wieder mal einen Text schreiben könnt ihr euch weiß Gott etwas besseres tun, als das Geld in so ein hochwertiges Gerät wie das Macbook zu investieren – kauft euch stattdessen z.B. lieber eine Spiegelreflex mit nem 50mm und macht ein paar ultra-posige Indieshot-Selbstportraits vor euren verdreckten Spiegeln.
Aber wenn ihr unterwegs wirklich Leistung erzielen wollt, vieles in Richtung Fotografie und andere speicherfressende Späße, die dem nahe kommen, anstellt, wird das Macbook vermutlich euer neuer Freund werden.

Ich war bis vor drei Monaten ein absoluter Fan von Desktop-PCs und konnte mir nicht vorstellen, mal mehr an einem Laptop zu sitzen als an meinem Desktop-PC.
Nun ist aber genau das der Fall. 90% der vergangenen Monate habe ich mit dem Macbook gearbeitet, den Rest der Zeit am Desktop-PC mit Windows. Und es ist leider auch eine Tatsache, dass mich Windows jedes Mal nach spätestens einer Stunde zehn Minuten zur absoluten Verzweiflung getrieben hat und ich den PC dann ganz freiwillig wieder ausschaltete.

Die Aussage „hast du einmal richtig mit nem Mac gearbeitet willst du nicht mehr zu Windows zurück“ kann ich mittlerweile also wirklich unterschreiben.

41 Kommentare
  1. ToKo 17. Juli 2011

    (Das erste Bild ist nicht unscharf. Der Apfel ist scharf. Das ist gut. Und wichtig. Bevor irgendwer auf falsche Gedanken kommt.)

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  2. alena 17. Juli 2011

    danke spatzi, thatz exactely what i need next month

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  3. Katha 17. Juli 2011

    Ich sollte wohl schonmal anfangen zu sparen, damit ich mir falls mein normales Macbook irgendwann den Geist aufgibt ein neues Macbook Pro leisten kann. Das Plastikgehäuse erwies sich ja leider nicht als das stabilste haha.

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  4. Kathrinska 17. Juli 2011

    ich möchte dein desktopbild haben :O

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  5. Marc 17. Juli 2011

    Noch ein Tipp: Teste mal BetterTocuhTool. Damit kannst Du noch mehr Gesten für's Touchpad anlegen. Z.B. nutze ich einen Dreifingerswipe nach unten/oben um im Browser ein Fenster zu schließen/ein neues zu öffnen (cmd+w/cmd+t).

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    • ToKo 17. Juli 2011

      Klingt top, genau sowas suchte ich noch. Danke :)
      Wg. des Bildes siehe Post hier drüber.

  6. Marc 17. Juli 2011

    Und ich hätte auch gern das verregnete Bild! ;)

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  7. Inken 17. Juli 2011

    DAS ERSTE BILD IST UNSCHARF!

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    • ToKo 17. Juli 2011

      SKANDAL!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Inken 17. Juli 2011

      Okay, war nur ein Spaß.
      Ich finde deinen Eintrag super und kann ihn voll und ganz unterschreiben – oftmals hatte ich Momente, bei denen ich dachte "Ja, stimmt, ist bei mir auch so" (zB Tastaturbeleuchtungsdings)
      Die Exposés hab ich bisher noch nie genutzt, muss ich gestehen – aber auch nur, weil ich nicht wusste, was das ist und mich nie näher damit befasst habe. Werde ich mal ändern. :)

      Guter Eintrag! (Und supertolle Fotos)

    • ToKo 17. Juli 2011

      Exposés lohnen total. Hätte nie gedacht, dass das so viel bringt. Geht einfach noch schneller als per Trackpad-Gesten. Und auch sehr nützlich, wenn man den Mac am Monitor hat und auch mit externer Tastatur und Maus betreibt…oder wenn man schnell mal den Bildschirm schwarz haben will, wenn wer reinkommt ;)

      Spaces hab ich z.B. erst einmal genutzt, davon sind auch erstaunlich viele sehr begeistert. Muss ich mich mal mit befassen.

  8. Henning 17. Juli 2011

    klasse sowas 2-3 wochen vor macbookanschaffung zu lesen ;D
    aber ich glaube, dass das erste bild rauscht.

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    • Henning 17. Juli 2011

      ps: der post steht übrigens ohne änderung im blogger-feed^^

    • ToKo 17. Juli 2011

      Im normalen Feed, den du vorher schon abonniert hattest? Dann muss ich das beim nächsten Post nochmal testen und hoffen, dass es vielleicht doch so hinhaut.
      Danke für die Info

  9. Pasue 17. Juli 2011

    Unterschreibe ich so.

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  10. Henning 17. Juli 2011

    hab nichts geändert ;)

    ach ja: vielen dank noch für deinen kommentar :)

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  11. Vanessa 17. Juli 2011

    Nach diesem Eintrag hat man wirklich Lust sich ein Macbook Pro zuzulegen!
    Im Moment gebe ich mein Geld aber doch lieber für andere Dinge aus, und wirklich gebrauchen kann ich es im Moment auch nicht. Irgendwann vielleicht! :> und dann werde ich an diesen wundervollen Eintrag zurückdenken :P

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  12. niko 17. Juli 2011

    ich empfehle übrigens Tunes Art, tolle Art und Weise iTunes zu steuern bzw. tolle viele Arten und Weisen!
    MacBook rules!

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  13. Nyx 17. Juli 2011

    Ha, Wunderlist ist super, danke!

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  14. klyonrad 18. Juli 2011

    1. Hätte jetzt ja so einen schlechten Post á la "wow, mein neuer aufgeräumter ist so viel schneller als der alte" erwartet, aber du hast mich positiv überrascht. Trotzdem solltest du aber zumindest bei deinen MacOS<->Windows Vergleichen im Hinterkopf behalten, dass alt&voll nicht mit neu-aufgeräumt&shiny verglichen werden kann, was die Geschwindigkeit angeht.

    2. Aufpreis für SSD wäre wahrscheinlich viel zu krass teuer gewesen dann? Das würde ja nochmal den maximalen Speedbost (allerdings nicht unbedingt MacOS-spezifisch) bringen. Wirst du dann eigentlich auch Lion upgraden? Ist ja nicht wirklich teuer.

    3. Das Multitouchpad stelle ich mir ja – ohne dass ich es wirklich mal lange ausprobiert habe – extrem geil vor; mir würde dann allerdings der Trackpoint (vom Thinkpad) fehlen. Das wäre ja was, wenn man bei einem MacBook beides haben könnte ^^
    Die fehlende Widerstandsfähigkeit empfinde ich ja bei einem mobilen Gerät als extremes Manko. Ist ja nicht nur bei den Macbooks so, aber wenn ein Display es wegen der Tastatur schon nicht aushält, zugeklappt zu werden, ist das eigentlich eine Fehlkonstruktion. Daher bleibe ich weiter Thinkpad-Fanboy.

    PS: Wenn dir Windows am Desktop-PC zu sehr auf den Keks geht, kannst du dort ja mal Ubuntu Unity installieren. Da gibt es auch schon schickes Exposé, GlobalMenu (von dem ich ja wirklich erstaunt bin, dass ich es auf einmal so sinnvoll finde) und einen Launcher, automatisch 4 workspaces, automatisiertes systemweites Updaten von allen Programmen (gab's ja schon vor dem App:Store), usw. Schärft dann ja außerdem für CrossPlattform-kompatible Software :->

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    • ToKo 18. Juli 2011

      1. Ich habe schon etliche Windows PCs komplett neu genutzt oder neu aufgesetzt, ebenso wie Laptops. Am Anfang (das heißt wenns hoch kommt mal die erste Woche) bin ich auch immer mit diesen zufrieden gewesen. Aber irgendwann kommt der Punkt, da nehmen sie schlagartig an Leistung und Speed ab, hängen laufend und auch das Hoch- und Runterfahren dauert nach nichtmal zwei Wochen 200% länger. Dabei habe ich die gleichen Programme laufen wie auf dem Mac.
      Den Mac habe ich nun seit mehr als drei Monaten und hatte (bis auf einmal, als ich versehentlich 350 Bilder gleichzeitig öffnete) nie irgendwelche Probleme mit dem Speed oder sonstige Aussetzer.
      Mein Dekstop-PC ist von CPU und RAM übrigens von den Zahlen her (3GHz Dual Core, 4GB RAM) mit dem Mac vergleichbar, Mac hat aber natürlich dann irgendwelche Extras wie wasweißich. N Kumpel versuchte mir das auch schon zu erklären, dennoch sind die ganz grundlegenden Zahlen die man da zunächst sieht genauso gut.

      2. Mit SSD habe ich mich noch nicht näher auseinander gesetzt. Auch, weil ichs nie getestet habe und solang mit dem alten, was ich bisher immer nutzte, zufrieden bin. In der Tat ist SSD bei Apple extrem teuer.

    • ToKo 18. Juli 2011

      Ach und was Lion angeht: warte ich ab. Hat für mich nichts so Herausragendes, dass ich sage, es verbessert das System nochmal um ein Vielfaches. Werde auch die Reviews warten und dann ggf. entscheiden, aber eigentlich war ich schon immer eher ein Feind von Updates/Upgrades.

    • ToKo 18. Juli 2011

      Vermutlich sollte ich es gar nicht erst anschauen, aus Angst es dann unbedingt haben zu wollen. Aber danke für die Info.

  15. Anne 18. Juli 2011

    Hach, es ist so wunderbar. So schnell, so effektiv, so ausdauernd und so schöööön <3

    Antworten
    • ToKo 18. Juli 2011

      Wie ich.

    • Justine 18. Juli 2011

      was genau soll uns das jetzt sagen, toko? :D

  16. Vera 18. Juli 2011

    Wow, danke für das riesige Lob, das freut mich wirklich sehr, weil ich mich gerade durch deinen Blog gestalkt habe und deine Fotos einfach genial sind! (:
    Hast auch direkt eine neue Leserin. :D

    Antworten
  17. kathmo 18. Juli 2011

    hach.. sollen die leute ruhig ihre windows laptops behalten, zielen zumindest die hacker nicht auf apple laptops ab. mir ganz recht.

    ich muss dazu sagen, dass ich damals vom 13" begeistert war, seit ich aber auch einen air habe, kann ich meinem eigentlichen nur mehr wenig abgewinnen. mit dem normalen 13" habe ich zwar pläne, photoshop, illustrator, sketchup etc. zeitgleich verwendet, was bei air whr nimmer drin wäre, aber wenn es drauf ankommt, einen laptop mit ausser haus zu nehmen, weiß ich ganz genau, welcher es sein wird.

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    • ToKo 19. Juli 2011

      Ich find das 13"er total praktisch für Unterwegs. Sowohl für Reisen als auch für die Uni. Hat sowieso den riesen Vorteil, dass man damit erstaunlich viel ausrichten kann und die Leistung für son Teil schon der Wahnsinn ist. Das Air ist für mich eher son zu groß geratenes iPad ;)

  18. elv 18. Juli 2011

    Finden wir gut und packen es gleich mal auf unsere Facebookseite als Empfehlung.
    ( :

    Antworten
  19. Line 25. Juli 2011

    ich hasse dich inständigst dafür dass ich jetzt noch sehr viel dringender einen mac will & ihn mir zu hundert pro nicht leisten kann :>

    Antworten
  20. Humeoon 1. August 2011

    Schöner Beitrag & Schöner Blog, hast nen neuen Leser :) Ich hab auch einen Mac (Mini) und kann dich gerade bei dem Unterschied OS X – Windows nur bestätigen! Außerdem will ich jetzt auch ein 13" MacBook Pro, habe bisher immer überlegt ob es ein MacBook Air 11" oder MacBook Pro 13" für Unterwegs werden soll, doch 11" ist denke ich zu klein und 13" optimal!

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  21. KLaus 2. August 2011

    Der Bericht ist echt toll. Besitze exakt das selbe MBP und habe (nach 6 Wochen Besitz) auf Lion upgegradet. In der Firma arbeite ich mit einem Windows Laptop (Core I5 und aller Schnickschnack) Ich habe mich schon so an den Mac gewöhnt, dass ich immer versuche den Mausklick durch Pad drücken zu machen …. unglaublich wie schnell man sich an diese genialen Features gewöhnt…. Ich bewege mich in beiden Welten … aber den Mac ziehe ich natürlich vor….

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  22. Nova 8. Oktober 2012

    Dein Post ist sehr nützlich denn ich hab vor mir auch bald einen anzuschaffen :)
    Das einzige worüber ich noch grübel ist die größe bzw die resolution. Die ist beim 13" so klein.
    Wie empfindest du das beim fotos bearbeiten oder coden?

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  23. Jule 28. Januar 2013

    Ich hab auch schon so oft überlegt. Ich wollt schon immer ein mac haben seit meiner ausbildung. Weil es einfach grafisch besser ist als mein samsung lappi und hatte letztens ein traumamgebot gesehen 1 jahr alt 8gb ram und 4 gb auf der grafikkarte und 1t speicher mit 27" für 800€ ich hät mir in den arsch beißen können das ich das geld nicht hatte. …. Aber wenn du als fotograf von 13" begeistert bist dann wird das mir auch reichen :) danke für die ausführliche kritik:)

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  24. […] um das gute Macbook Pro 13″ Early 2011, welches ich mir bekanntlich einmal zulegte. Ich bloggte bereits darüber, warum es eine der sinnvollsten Entscheidungen war usw. […]

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