
Frank und Johannes sind heute in Berlin unterwegs – mit der S-Bahn. Das ansich ist noch keine eigene Meldung wert, das spannende daran ist ihr konkretes Vorhaben: alle Berliner S-Bahnhöfe im AB-Bereich an einem Tag anzufahren.
Das mag verrückt klingen, hat laut Aussage der beiden auch keinen tieferen Sinn, die Aktion als solche finde ich jedoch echt cool – gerade in Verbindung mit Twitter und Google Latitude. Denn unterwegs wird selbstverständlich über den aktuellen Reisestand informiert (darunter auch mit etlichen fotografischen Eindrücken der beiden – wenn man nicht aufpasst, findet man sich dort plötzlich auch selbst), exaktes Stalking ist außerdem via Google Latitude möglich – kein Wunder übrigens, dass Frank und Johannes dafür ganze sechs (!) Ersatzakkupacks mit eingepackt haben. Vermutlich sind die tatsächlich auch noch ein klein wenig wichtiger, als die Verpflegung, die die hin und wieder zusteigenden Mitreisenden der beiden (jeder ist übrigens herzlich eingeladen) mitbringen.
Johannes, gebürtiger Berliner, hat in seinen über 30 Jahren in Berlin laut eigener Aussage “mittlerweile wohl sowieso alle Bahnhöfe auch schon mal gesehen”, umso spannender ist es für ihn, nun noch einmal zu jenen zurückzukehren, die man sonst sehr selten anfährt – das kann ich übrigens auch für mich bestätigen, insbesondere da man hier an Orte und vor allem auch Bahnhofsnahmen der Hauptstadt kommt, von deren Existenz man zuvor gar nicht wusste. Wo sich die beiden zu welcher Zeit aufhalten, haben sie hier zusammengefasst.
Schade finde ich persönlich (und da kommt wieder der Fotograf durch), dass die beiden nicht an jedem Bahnhof – und wenn es nur aus dem Fenster des Zuges gewesen wäre – eine kurze fotografische Impression eingefangen haben – die Berliner U-Bahnhöfe gibt es übrigens bereits auf einem eigens dafür angelegten Tumblr.
Da ich mich hier aber eher mit der Verbildlichung solcher Aktionen befasse, gibt es anbei einige weitere Eindrücke von gerade eben in Form von Bildern – den Erlebnisbericht und die Anekdoten gibt es in den kommenden Tagen dann sicherlich bei Frank, Johannes und eventuell sogar in dem ein oder anderen Berliner Druckerzeugnis. Ich war übrigens für knapp 1 1/2 Stunden mit dabei.
Auf den Blogs der beiden Initiatoren gibt es weitere Informationen zu der Aktion sowie aktuelle Updates zum jeweils momentanen Standpunkt, mitgetwittert wird selbstverständlich auch.
Unterwegs sind die beiden (und ihre jeweiligen Mitfahrer) noch bis mindestens heute Abend um 21 Uhr, da sie derzeit aber schon bei knapp 40 Minuten Verspätung stehen, kann der Spaß durchaus noch eine Weile länger dauern.









































