
In der kommenden Woche wird US-Präsident Barack Obama die deutsche Hauptstadt erstmals als Präsident besuchen. Nach seiner Ankunft am Dienstag wird er am Mittwoch (19.06.13) unter anderem mit Kanzlerin Angela Merkel im Bundeskanzleramt zu einem Gespräch und einer Pressekonferenz zusammenkommen, ein Empfang im Schloss Bellevue steht ebenso auf dem Programm wie eine öffentliche Rede. Öffentlich insofern, dass Obama vor dem Brandenburger Tor auf dem Pariser Platz sprechen wird – Zugang haben jedoch lediglich ausgewählte und eingeladene Gäste.
Berlin wird in den kommenden Tagen zur Hochsicherheitszone. Ob am Potsdamer Platz, im Regierungsviertel oder in Charlottenburg: überall dort, wo Obama laut Programm erwartet wird, bereiten die Sicherheits- und Organisationskräfte bereits seit einigen Tagen vor. Gullideckel werden zugeschweißt, Tribünen werden aufgebaut und eine rot-weiße Linie aus Absperrgittern zieht sich gefühlt durch die ganze Stadt.
Ich war gestern unterwegs und habe einige der Vorbereitungen fotografisch festgehalten.










Frank und Johannes sind heute in Berlin unterwegs – mit der S-Bahn. Das ansich ist noch keine eigene Meldung wert, das spannende daran ist ihr konkretes Vorhaben: alle Berliner S-Bahnhöfe im AB-Bereich an einem Tag anzufahren.
Das mag verrückt klingen, hat laut Aussage der beiden auch keinen tieferen Sinn, die Aktion als solche finde ich jedoch echt cool – gerade in Verbindung mit Twitter und Google Latitude. Denn unterwegs wird selbstverständlich über den aktuellen Reisestand informiert (darunter auch mit etlichen fotografischen Eindrücken der beiden – wenn man nicht aufpasst, findet man sich dort plötzlich auch selbst), exaktes Stalking ist außerdem via Google Latitude möglich – kein Wunder übrigens, dass Frank und Johannes dafür ganze sechs (!) Ersatzakkupacks mit eingepackt haben. Vermutlich sind die tatsächlich auch noch ein klein wenig wichtiger, als die Verpflegung, die die hin und wieder zusteigenden Mitreisenden der beiden (jeder ist übrigens herzlich eingeladen) mitbringen.
Johannes, gebürtiger Berliner, hat in seinen über 30 Jahren in Berlin laut eigener Aussage “mittlerweile wohl sowieso alle Bahnhöfe auch schon mal gesehen”, umso spannender ist es für ihn, nun noch einmal zu jenen zurückzukehren, die man sonst sehr selten anfährt – das kann ich übrigens auch für mich bestätigen, insbesondere da man hier an Orte und vor allem auch Bahnhofsnahmen der Hauptstadt kommt, von deren Existenz man zuvor gar nicht wusste. Wo sich die beiden zu welcher Zeit aufhalten, haben sie hier zusammengefasst.
Schade finde ich persönlich (und da kommt wieder der Fotograf durch), dass die beiden nicht an jedem Bahnhof – und wenn es nur aus dem Fenster des Zuges gewesen wäre – eine kurze fotografische Impression eingefangen haben – die Berliner U-Bahnhöfe gibt es übrigens bereits auf einem eigens dafür angelegten Tumblr.
Da ich mich hier aber eher mit der Verbildlichung solcher Aktionen befasse, gibt es anbei einige weitere Eindrücke von gerade eben in Form von Bildern – den Erlebnisbericht und die Anekdoten gibt es in den kommenden Tagen dann sicherlich bei Frank, Johannes und eventuell sogar in dem ein oder anderen Berliner Druckerzeugnis. Ich war übrigens für knapp 1 1/2 Stunden mit dabei.
Auf den Blogs der beiden Initiatoren gibt es weitere Informationen zu der Aktion sowie aktuelle Updates zum jeweils momentanen Standpunkt, mitgetwittert wird selbstverständlich auch.
Unterwegs sind die beiden (und ihre jeweiligen Mitfahrer) noch bis mindestens heute Abend um 21 Uhr, da sie derzeit aber schon bei knapp 40 Minuten Verspätung stehen, kann der Spaß durchaus noch eine Weile länger dauern.










Man mag es kaum glaube, aber jenes war dieses Jahr, in dem im April noch Schnee lag. Ich mache mich wie immer gerne unbeliebt und betone daher auch an dieser Stelle noch einmal: wegen mir könnte der auch immer noch liegen. Allles cool – bzw. super wäre es, wenn es denn wieder “cooler” wäre – ich bin nämlich kein Freund der Wärme.
Der war ich auch tatsächlich nie. Wieso das so ist und was es noch spannendes über mich zu wissen gibt, werde ich irgendwann in naher oder ferner Zukunft in einem gesonderten Beitrag hier veröffentlichten. Meine Mitbewohnerin (jene, welche sich auch auf eines der Bilder geschlichen hat) schrieb diese “Random facts”, die ja neuerdings in der Bloggerszene die Runde machen, spaßeshalber über mich und machte das tatsächlich so gut, dass ich es für postenswert befand.
Nun zu den Bildern: hier im Blog muss sich wirklich was ändern. Aus “Unseen” ist mittlerweile “Only” geworden, weil ich zwischendurch einfach zu selten und zu wenig poste (dafür heute ein umso größerer Schub an Fotos). Das mag vor allem an meinem Anspruch liegen, den ich irgendwo auch an die Dinge habe, die ich hier veröffentliche, zum anderen sicherlich auch an meiner mir nicht zur Verfügung stehenden Zeit liegen. Da ich derzeit für verschiedene Kunden arbeite und die Bilder auch seltener auf öffentlichen Terminen entstehen, kann ich nicht alles posten, was entsteht – umso mehr Zeit kostet dafür jedoch wieder die Nachbereitung dieser Termine. Teufelskreis, alles ganz schlimm. Wird schon wieder. Ach und irgendwas mit Uni soll ja auch noch gewesen sein.
Aus diesem Grund werde ich auch aus den vergangenen Monaten demnächst (hoffentlich) noch einige Bilderserien nachreichen, da zumindest auf meiner Platte noch eine ganze Menge liegt.
Genau genommen wäre die Unseen-Serie auch nur dann wirklich gut und sinnvoll, wären hier entsprechende Captions dabei, aber eigentlich ist es doch viel spannender, wenn ihr euch selbst eure Gedanken dazu macht.









Das mit dem Bloggen klappt weiterhin nicht so gut.
Zukünftig habe ich dafür (theoretisch) aber wenigstens einen Grund: nach zwei Urlaubssemestern voller Arbeit in Berlin folgt nun noch ein (hoffentlich) letztes Semester Uni, um die noch verbleidenden nötigen Scheine zu machen und das Studium abzuschließen (besser ist das). Nebenher werde ich aber trotzdem weiterhin in Berlin wohnen und eine ganze Menge Fotoaufträge wahrnehmen.
Montags und Dienstags bin ich bis einschließlich Juli vor allem in Frankfurt und Umgebung unterwegs, sowohl dort gibt es nebenher einige Fotoaufträge zu erledigen, als auch – und dort bin ich dann die übrige Woche – sehr viel mehr noch in Berlin.
Mein Fachbereich ist zu diesem Semester übrigens endlich auch ins Westend umgezogen. Für mich besonders spannend ist das alles vor allem aus fotografischer Sicht – denn mit dem Umzug ging es gleichzeitig auch in völlig neue Gebäude. Unter anderem das PEG, dessen Architektur mich schon in der ersten Woche davon überzeugte, dass ich doch unbedingt noch einen Master dranhängen sollte – aber nur an der Goethe-Uni.
Ich hatte mir am ersten Tag zwischendurch ein paar Minuten (aber auch wirklich nur die) Zeit genommen, einige Ecken festzuhalten, muss da bei Gelegenheit aber wirklich nochmal ausführlich mit der Kamera durch die Gebäude gehen. Vielleicht auch besser dann, wenn wirklich alles fertig ist – denn derzeit wird nebenbei noch eine ganze Menge gebaut.






Dinge, die so nicht geplant waren: die Blogaktivität auf die monatlichen “Unseen”-Beiträge zu beschränken.
Nunja, nun war das einen Monat lang eben doch so. Und das eigentlich Dämliche daran: ich war zwischendurch das ein oder andere Mal unterwegs und konnte außerhalb des Bundestags so ein paaaaaar nette Aufnahmen machen (wenn auch diesmal eigentlich kaum etwas aus dem Bereich Journalismus). Wieso auch immer habe ich davon noch gar nichts veröffentlicht, nehme mir das aber – wie so vieles – für den April vor.
Aktuell gibt es dafür derzeit wieder deutlich mehr auf Facebook (dort sind diesmal tatsächlich auch schon viele der in diesem Post gezeigten Fotos veröffentlicht), ebenso sehe ich zu, dass ich bei deviantART wieder regelmäßiger Fotos hochlade und wenn ich schon dabei bin, habe ich auch 500px reaktiviert (und nach wie vor für spannend befunden). - Spannend wirds dann auch hoffentlich ab “Unseen – April 2013″, da ich die kommenden Monate häufig zwischen Berlin und Frankfurt pendeln werde, damit sollte endlich auch mehr Abwechslung in die Motive kommen.
Warten wir’s ab.








